Nutzer eines Computers werden immer wieder einmal von Absturzmeldungen aufgeschreckt, die dazu führen, dass die laufende Arbeit abgebrochen werden muss. Im schlimmsten Fall kann es dazu kommen, dass sich ein Datenverlust gibt, da aktuelle Änderungen an Dokumenten beispielsweise nicht mehr gespeichert werden können. Solche modernen Betriebssysteme wie das Ende 2009 erschienene Windows 7 sind in den meisten Fällen jedoch dazu in der Lage, einen sogenannten Image Dump vorzunehmen, bei dem der Inhalt des Arbeitsspeichers vor dem Neustart des Rechners auf die Festplatte geschrieben wird. In solchen Fällen ist es nach dem Neustart möglich, die bearbeiteten Dokumente etwa innerhalb einer Büroanwendung wiederherzustellen. Dennoch ist es auch in solchen Fällen erforderlich, dass der Nutzer sich darüber Gedanken macht, wo die Fehlerquelle liegen könnte.
Berühmte Bluescreens, wie jener bei einer öffentlichen Präsentation von Windows im Jahr 1998 aufgetretene, können ein großes Ärgernis sein, da sie auf eine grundsätzliche Instabilität des Systems hindeuten. Wer eine sichere Arbeitsumgebung haben möchte, der sollte sich auf die Suche nach der Fehlerursache machen, die häufig im Bereich der Systemtreiber zu finden sein wird. Die Treiber sorgen dafür, dass eine reibungslose Kommunikation zwischen der Software- und der Hardwareebene stattfinden kann. Nur wenn diese Kommunikation sichergestellt werden kann, ist das System vor Abstürzen sicher. Fehlerursachen sind deshalb vor allem in der Installation veralteter, inkompatibler und fehlerhafter Treiber zu sehen.
Softwareanwendungen wie das für 10 US-Dollar erhältliche Programm Divercleaner (Stand: November 2011) können dabei helfen, das System von Dateiresten zu befreien, die sich beispielsweise durch das häufige Installieren und Deinstallieren von Treibern ergeben. Die Stabilität eines Systems kann dadurch gefährdet werden, dass veraltete Treiber nicht restlos entfernt werden und sich dadurch ein Fehlerpotential ergibt.
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